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Andreas-Möller-Geschichtspreis
Die Sparkassenstiftung für Kunst und Kultur der Kreissparkasse Freiberg schrieb
im Jahr 2002 erstmals
gemeinsam mit dem Freiberger Altertumsverein e. V.
(Geschichtsverein des Freiberger Landes) den
Andreas - Möller
-Geschichtspreis
(im Folgenden Geschichtspreis genannt) aus. Ideengeber
war der damalige Vereinsvorsitzende Dr. Ulrich
Thiel.
Der Preis ist dem
Freiberger Konrektor der Lateinschule, Historiker, Chronisten und Stadtarzt
Andreas
Möller (1598-1660) gewidmet, dessen 1653 erschienene Chronik "Theatrum
Freibergense Chronicum" heute
noch eine wichtige Grundlage
regionalgeschichtlicher Forschungen bildet.
Mit der Verleihung des Preises
sollen Leistungen zu lokal- und regionalgeschichtlicher Forschung und Pflege
historischer Sachzeugen im Landkreis Freiberg bekannt gemacht sowie die damit
verbundenen Mühen und
persönlichen Leistungen anerkannt
werden.
Teilnahmebedingungen:
Teilnahmeberechtigt sind alle Personen
und Institutionen,
die sich thematisch mit der Erforschung und Vermittlung
der Geschichte des
Landkreises sowie der Kreisstadt Freiberg, der Sammlung, Bewahrung und Pflege
historischer
Sachzeugen
beschäftigen und diese in der Öffentlichkeit
präsentieren.
Preise können vergeben werden
für:
1.
Historische Forschung und Dokumentation
2. Vermittlung und Präsentation der
Regionalgeschichte
3. Pflege und Erhalt von Industrie- und
Baudenkmalen.
Der Geschichtspreis kann an Einzelpersonen sowie an Gruppen
verliehen werden.
Auswahlverfahren:
Personen und Institutionen können
Vorschläge für den Geschichtspreis machen. Diese sind in schriftlicher Form
unter
Verwendung des Bewerbungsbogens mit einer Begründung und einer Darstellung
der Ergebnisse einzureichen.
Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine
Jury.
Die Jury setzt sich zusammen aus je
einem Vertreter
. des Kuratoriums der
"Sparkassen-Stiftung für Kunst und Kultur"
. des Vorstandes der "Sparkassen
Stiftung für Kunst und Kultur"
. des "Freiberger Altertumsvereins e. V."
.
des Verwaltungsrates der Kreissparkasse Freiberg
. der Kontakt-Kultur gGmbH.
Die Jury kann weitere unabhängige Sachverständige für die Sichtung und
Beurteilung der eingereichten Arbeiten
anhören.Alle vorliegenden Vorschläge
werden zunächst einer sachlichen Prüfung nach folgenden Kriterien
unterzogen
1. Teilnahmeberechtigung
2. Terrningerechte Einsendung der
Unterlagen
3. Aussagekräftige Unterlagen.
Alle den genannten Kriterien
entsprechenden Anträge werden einer fachlichen Prüfung durch die Jury
unterzogen.
Nicht prämierte Vorschläge können in den darauffolgenden zwei Jahren
erneut in die Auswahl einbezogen werden.
Ein Anspruch auf Verleihung des
Geschichtspreises besteht nicht. Der Rechtsweg ist
ausgeschlossen
Bewerbungsunterlagen:
Die Vorschläge sind auf
dem zugehörigen Bewerbungsbogen bis zum 31.März des laufenden Jahres
einzureichen
bei
Sparkassen-Stiftung für Kunst und Kultur
Tel.:
03731/ 25-
1026
c/o Kreissparkasse Freiberg
Fax:
03731/ 25- 1000
Frau
Indra Frey E-mail:
Indra.Frey@sparkasse-freiberg.de
Poststraße 1a
09599 Freiberg
Publikationen,
die bei der Auszeichnung zugrunde gelegt werden, sind beizufügen
Preisverleihung:
Der
Geschichtspreis wird jährlich an bis zu drei Preisträger mit jeweils 500 Euro
vergeben.
Freiberg, den 2. Januar 2007
Vorstand der
Sparkassen-Stiftung für Kunst und Kultur
Wolfgang
Hansult Indra
Frey
Bisherige Preisträger:
2002:
Dr. Werner Lauterbach, Freiberg (Lebenswerk
Publikationen)
Werner
Ulbricht, Oederan (Ortschronist)
Jörg
Richter, Rechenberg- Bienenmühle (Ortschronist)
2003:
Dr. Michael Düsing, Freiberg
(Erforschung jüdischen Lebens in Freiberg)
Lothar
Schreiter, Flöha (Ortschronist)
Yves
Hoffmann, Dresden und Uwe Richter, Freiberg (Denkmaltopographie
der Stadt Freiberg)
2004:
Dr. Heinrich Douffet, Freiberg (Lebenswerk
Denkmalpflege)
Jens
Kugler, Kleinvoigtsberg (Bergbaugeschichte)
Siegwart
Kaden, Lichtenberg (Buch "Geschichte und Dokumente aus 800 Jahren Weigmannsdorf
und Müdisdorf")
2005:
Dr. Balder Preuß, Freiberg (Erforschung von Grenz- und Markscheidesteinen,
Postmeilensäulen)
Dr.
Wolfgang, Schwabenicky, Altmittweida (Altbergbauforschung)
2006:
Manfred Wild, Erdmannsdorf (Ortschronist)
Dr.
Gisela-Ruth Engewald, Freiberg (Lebenswerk Publikationen)
Dietmar
Geyer, Neuhausen (Glashüttengeschichte Oberes Erzgebirge)
2007:
Prof. Dr. Dr. Heinrich Magirius, Radebeul
(Sächsische Geschichte)
Prof. Dr. Otfried Wagenbreth,
Freiberg (Montangeschichte)
Gottfried Krönert,
Sayda (Ortschronist)
2008:
Maria Sauter, Brand- Erbisdorf (Lebenswerk
Publikationen, Organisation Ortschronistentreffen)
Hans
Friebe, Freiberg (Vereinsarbeit Briefmarkensammler und Münzsammler, Buch
zur Freiberger Münzstätte)
Herta
Neumann, Reinhold Siegel, Dr. Harald Walter / Heimatverein 1185 Langenau/ Erzg.
e.V.
(Häuserchronik Langenau)
2009:
Horst Hemrsdorf, Naundorf (Ortschronist)
Prof.
Dr. Karl-Hermann Kandler, Freiberg (Regionale Reformationsgeschichte, Theologie
des
Dietrich
v. Freiberg)
Peter
Härtel, Halsbrücke (Geschichte von Halsbrücke und der umliegenden
Ortsteile)
Publikationen: siehe unter Publikationen
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